2. Forumstag - Mittwoch, 5. Mai 2010
Ausgewogene Kontrollprozesse in der Führung der IT Services

Die IT Führung soll Methoden und Verantwortung so festlegen, dass die Weiterentwicklung der IT Services im Sinne der strategischen Ausrichtung des Business sichergestellt wird. Diese Methoden müssen gewährleisten, dass Ziele erreicht werden, Risiken angemessen gemanagt und Unternehmensressourcen in verantwortungsvoller Weise eingesetzt werden. Dabei gilt es, die Compliance Vorschriften zu erfüllen und gleichzeitig eine optimale Performance für das Business zu ermöglichen.

Hier die richtige Mischung zu finden, ist ein Balanceakt für das IT Management, um Kontrollen sicher, aber nicht administrativ und bürokratisch umzusetzen.

Wie können die Kundenerwartungen erfüllt werden? Wie stellen wir sicher, dass der Einsatz von IT Services einen Beitrag zur Erhöhung des Unternehmenswerts erbringt, wie zum Beispiel schnelle, sichere und hochqualitative Produkte und Dienstleistungen zu liefern? Wie generieren wir einen beträchtlichen Return on Investment und steigern die Effizienz und Produktivität, so dass ein Mehrwert generiert wird?

Tagesprogramm 5. Mai
09:00 Grussbotschaft Kanton Obwalden
Regierungsrat Hans Wallimann
  Eröffnung und Moderation zweiter Tag
Thomas Estermann, Geschäftsführer MMS Consulting GmbH
09:15 Keynote "CMMI-SVC - Ein Ersatz für ITIL?"
Dr. Ernest Wallmüller
Zwei Welten treffen sich: Die CMMI-Familie des SEI und ITIL
- Vergleiche der Modelle und erste Erfahrungen mit CMMI-SVC
- Strategien, Märkte, Trends: Versuch einer Orientierung
- Die Herausforderung der organisatorischen Veränderung bzw. der Umsetzung
- Zusammenfassung, Fragen und Diskussion
10:05

Performance measurement – effective and efficient measurement of service and process quality
Christoph Winterhalter
Introduction Roche
  • Business and Informatics
  • IT Service Management @ Roche
IT Service Management initiatives considering performance measurements – experiences, opportunities and challenges
  • Controlled Process Environment
  • Service Level Management
  • System Performance Monitoring – PERFORMIN
Where IT Governance can measure and improve performance
  • Balanced Scorecard
  • IPC, IPPC, iSC
  • Delivery Services Councils (SMC, PMC, AC)
Outlook
  • Process Alignment Program

10:40 Networking Break mit Fachkollegen und Ausstellern
11:00 IT Service Portfolio Management @ Credit Suisse AG
Patrick Schärer
Das Referat bezieht sich auf die diesbezüglichen konzeptionellen Ansätze sowie die Implementierungserfahrungen innerhalb der Credit Suisse. Dabei werden auch die unterschiedlichen Herausforderungen aus globaler Sicht aufgezeigt, welche sich als besondere Herausforderung zeigen. Die Initiative hat einen 3-4 Jahre Zeithorizont, welcher ebenfalls dargelegt wird.

1. Concept of IT Service Portfolio Management @ CS
   - Objectives & Benefits for Business and IT
   - IT SPM Pyramid / IT Service & IT Product Definitions
   - IT Service Types / Structure
   - Business Demand Mgmt / Levers
   - IT SPM Processes
2. Current State / Roadmap
   - Current State
   - Roadmap 2009-2011+
3. Implementation Experiences / Roadblocks
11:40 Cisco Systems: Vom ‘Box Mover’ zum Service Provider
Martin Imboden
Cisco Systems operierte lange Jahre als reiner Box Mover für Computer Netzwerk Plattformen. Die Kundenerwartungen und die benötigte Netzwerkexpertise verlangten aber schon von Beginn weg eine Ergänzung mit einem Service Modell. Dieses wurde mit Vertriebs- und Servicepartnern realisiert. Die rasante Umsetzung der Globalisierungsstrategie der Cisco Grosskunden und der Cisco Partner zusammen mit den technologischen Innovationen im Bereich der Netzwerkplattformen waren die Treiber für eine weitere Differenzierung des Cisco Services Modells. Dazu ist ITIL ein wichtiges Werkzeug.
12:15 Business Lunch mit Gelegenheit zum Networking
13:45 Nischendisziplin Configuration Management – Ergebnisse einer repräsentativen Marktstudie.
Hans-Peter Fröschle
Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen hat im IT-Betrieb Nachholbedarf hinsichtlich des Configuration Management. Dies zeigen erste Ergebnisse einer Studie von RAAD Research im Auftrag des itSMF.
14:25 Swiss Re IT Service Optimierung – Global IT Operating Model 
optimale Balance in der Zusammenarbeit zwischen Business und IT
Stephan Birrer, Sektionsleiter und Vice President Swiss RE
Im Jahre 2008 führte die IT Abteilung der Swiss Re ein „IT Service Optimierungs Programm“ durch.
Dieses Programm hatte zum Ziel, eine optimale Zusammenarbeit zwischen Business und IT zu erreichen, sowie IT Capabilities und IT Efficiency in Balance zu bringen.
Das Resultat war das „Global IT Operating Model“, welchem das ITIL Service Management Framework als Basis diente.
Den Aufbau, die Erfahrungen aus dieser Optimierung und schliesslich die erreichten Benefits für Swiss Re bilden den Inhalt dieses Vortrages.

1. Swiss Re - Kurzer Überblick
2. IT Prozesse / Services vor der Optimierung
3. Global IT Operating Model
4. ITIL Lifecycle Konzept
5. ITIL Lifecycle – Use Case
6. Benefits / Erfahrungen

15:00 Networking Break mit Fachkollegen und Ausstellern
15:40

Keynote "Organising for success"
Things to consider when defining roles and structure
Colin Rudd
This session provides an overview of an approach to defining roles and the structure of IT service provider organisations. It will discuss and explain some of the relationships and concepts that should be considered when reviewing the structure and the responsibilities within an organisation.

16:15 Zusammenfassung der Ergebnisse durch den Vorsitzenden
  Abschlussdiskussion und Ende des ITIL Forums 2010
16:30 Ende